91. Einsatz

Noch während der Unwettereinsätze wurden wir erneut alarmiert!
Ein PKW kam vermutlich durch Aquaplaning ins Schleudern und blieb auf der linken Spur der Autobahn (BAB) 9 liegen!
Hierbei zogen sich die drei Insassen leichte Verletzungen zu.
Wir sicherten die Einsatzstelle ab und stellten den Brandschutz sicher.
Außerdem unterstützten wir den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der Verletzten.
Bis das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug abgeschleppt wurde, blieben wir zur Absicherung der Unfallstelle vor Ort.

Bericht des Eichstätter Kurier

86. Einsatz

PKW-Brand auf der Autobahn (BAB) 9!
Beim Eintreffen der Feuerwehren stand der PKW bereits in Vollbrand, glücklicherweise konnten die Insassen den PKW noch rechtzeitig verlassen.
Zwei Trupps unter Atemschutz (ein Trupp der Feuerwehr Kinding und ein Trupp der Feuerwehr Kipfenberg) begannen sofort mit der Brandbekämpfung.
Zeitgleich wurde die Einsatzstelle mittels dem Verkehrssicherungsanhänger abgesichert und mittels des Lichtmastes des HLF ausgeleuchtet.
Nach kurzer Zeit konnte an die Leitstelle Feuer unter Kontrolle gemeldet werden und es begannen die Nachlöscharbeiten.
Nachdem das Fahrzeugwrack komplett abgelöscht und abgekühlt war und dies über eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera auch bestätigt wurde, reinigten wir die Einsatzstelle von den Löschmittelrückständen.
Abschließend wurde die Einsatzstelle und das Fahrzeugwrack an die Polizei übergeben und wir rückten wieder ein.

85. Einsatz

Aus ungeklärter Ursache stießen ein PKW und LKW zusammen, das Auto wurde dabei so stark beschädigt dass sich ein Insasse nicht mehr selbstständig befreien konnte!
Die Feuerwehren sicherten die Einsatzstelle ab und stellten den Brandschutz sicher.
Auch wurde der Rettungsdienst bei der Erstversorgung der verletzten und unter Schock stehenden Patienten unterstützt.
Nachdem der Notarzt den eingeschlossenen Insassen untersucht hatte wurde dieser mit hydraulischem Rettungsgerät (Spreizer und Schere) aus seiner Lage befreit und an den Rettungsdienst übergeben.


81. Einsatz

Ein PKW geriet aus ungeklärter Ursache in die Leitplanke und blieb auf der linken Spur liegen!
Die Feuerwehren aus Kinding und Kipfenberg sicherten die Einsatzstelle ab, bis von der Behandlung des Fahrers durch den Rettungsdienst bis hin zum Abschleppen des Fahrzeuges durch ein Fachbetrieb, alle Maßnahmen abgeschlossen waren.
Außerdem reinigten wir die Fahrspur von den Trümmern und Betriebsstoffen des Unfallfahrzeuges.

79. Einsatz

Zwei PKW´s stießen seitlich zusammen, dabei landete einer im Graben, glücklicherweise wurde hierbei niemand eingeklemmt!
Die Feuerwehr Pfahldorf übernahm die Verkehrsabsicherung.
Wir kümmerten uns um die auslaufenden Betriebsstoffe und stellten den Brandschutz sicher.

Entfernen von Wespennestern – Feuerwehr ist nur in begründeten Ausnahmefällen zuständig!

Das Sachgebiet Naturschutz des Landratsamtes Eichstätt weist darauf hin das, das Entfernen von Wespennestern und töten von Wespen nach §39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) verboten ist. Auch Feuerwehren dürfen dies nur in begründeten Einzelfällen (Gefahr im Verzug) durchführen.
Wie die Naturschutzbehörde hinweist ist es verboten
– Wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten.
– Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu stören

Eine Vernichtung von Wespennestern sollte deswegen generell unterbleiben.

Einige Wespenarten, Hornissen, alle Wildbienen und Hummeln zählen zu den besonders geschützten Arten nach §44 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).
Es ist verboten diese besonders geschützten Tierarten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzten oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.
Ebenfalls ist es verboten die Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.
Eine Umsiedlung oder Abtötungen einer besonders geschützen Art bedürfen einer Befreiung nach §67 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).

Bevor also über eine Entfernung entschieden wird, sollte zuerst eine Abstimmung erfolgen.

Insekten sind äußerst wichtig:

als Nahrungsgrundlage für andere Tiere wie Vögel
weil sie mitwirken an der Selbstreinigung von Bächen und Flüssen
weil sie Laub zersetzen und so den Boden verbessern und
weil sie Pflanzen bestäuben, auch Nutzpflanzen
Im Hinblick auf die Rechtsprechung und das Insektensterben sollte bei den Feuerwehren ein Umdenken im Bezug auf die „schnelle“ Entfernung von Wespennestern stattfinden.

Des Weiteren sollten betroffene Personen die ein Wespennest haben auf die Beratung der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Eichstätt hingewiesen werden.
Kontakt zur Naturschutzbehörde finden sie unter

Untere Naturschutzbehörde des Landratamtes Eichstätt

Nur unter folgenden Voraussetzungen ist ein Tätigwerden der Feuerwehr möglich:
1 – Es liegt eine konkrete Bedrohung „Gefahr in Verzug“ (Notfall) durch das Insektennest vor! Beispielsweise: Im betroffenen Haus/Wohnung/Zimmer leben Allergiker (Nachweispflicht) oder Kleinkinder.

2 – Es kann nicht oder nicht zeitnah durch eine Schädlingsbekämpfungsfirma Hilfe geleistet werden. Für die Beseitigung von Wespennestern stehen die gewerblichen Schädlingsbekämpfungsfirmen, einige Firmen sogar mit Tag/Nacht-Service, zur Verfügung. Entsprechende Informationen gibt es im Internet oder im Telefonbuch.

3 – Die Gefahr, die von einem Wespennest ausgeht, kann nicht durch Absperrmaßnahmen abgewandt werden. Beispielsweise: Nichtbenutzen eines betroffenen Raumes.

4 – Selbsthilfe der Betroffenen ist nicht möglich.

Die Beurteilung, ob eine konkrete Gefahr (Notfall) vorliegt, ist im pflichtgemäßen Ermessen als Einzelfallentscheidung durch einen Verantwortlichen der Feuerwehr zu treffen.
Unter Bewertung der vier oben genannten Voraussetzungen ist in den meisten Fällen ein Einsatz der Feuerwehr zur Wespenbeseitigung ausgeschlossen.
Beim Eingreifen bei besonders geschützten Arten erfordert es zwingend die Zustimmung und Genehmigung der Naturschutzbehörde.

Ähnliches gilt für Bienen. Solltet man mit diesen wertvollen Insekten ein Problem haben, so ist es Ratsam sich an einem Imker in der Nähe zu wenden. Auch einen solchen Kontakt findet man im Internet oder Telefonbuch.

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72. Einsatz

Im Birktal stürzten aus ungeklärter Ursache zwei Motorradfahrer!
Einer zog sich hierbei Verletzungen an der Schulter zu, der andere Fahrer stand unter Schock, beide Motorräder wurden stark beschädigt!
Wir sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, reinigten die Fahrbahn und banden die ausgelaufenen Betriebsstoffe.
Auch übernahmen wir die Erstversorgung der zwei Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und unterstützten diesen bei ihren weiteren Maßnahmen.

70. Einsatz

In einem Heizraum wurde starker Gasgeruch festgestellt!
Wir haben mittels unserer Messgeräte Leitungen, Anschlüsse und Nebenräume freigemessen, hierbei konnte keine Feststellung gemacht werden.
Der Betreiber wässert sicherheitshalber den Wasserablauf, falls es hier wegen der Trockenheit zu einer Geruchsbelästigung kam und behält die Räume weiterhin im Auge.
Alle Kräfte rückten wieder ab, da keine akute Gefahr besteht.

65. Einsatz

Ein PKW kam aus ungeklärter Ursache von der Autobahn ab, flog über die Leitplanke und begann zu brennen!
Der Entstehungsbrand wurde von der zuerst eintreffenden Polizei mittels eines Feuerlöschers gelöscht und der Fahrer erstversorgt.
Nach Eintreffen an der Einsatzstelle übernahmen wir den Brandschutz, intensivierten die Versorgung des verletzten Fahrers und sicherten die Unfallstelle mit unserem Verkehrssicherungsanhänger (VSA) ab.
Nach Eintreffen des Rettungsdienstes unterstützten wir diesen bei seiner Arbeit und halfen bei der schonenden Rettung des Verletzten über die Böschung auf die Autobahn.
Nach Abschluss aller Maßnahmen und dem Abtransport des Verletzten mittels des Rettungshubschraubers ins nächstgelegene Krankenhaus konnten wir wieder nach Hause und in den Samstag starten.