Entfernen von Wespennestern – Feuerwehr ist nur in begründeten Ausnahmefällen zuständig!

Das Sachgebiet Naturschutz des Landratsamtes Eichstätt weist darauf hin das, das Entfernen von Wespennestern und töten von Wespen nach §39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) verboten ist. Auch Feuerwehren dürfen dies nur in begründeten Einzelfällen (Gefahr im Verzug) durchführen.
Wie die Naturschutzbehörde hinweist ist es verboten
– Wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten.
– Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu stören

Eine Vernichtung von Wespennestern sollte deswegen generell unterbleiben.

Einige Wespenarten, Hornissen, alle Wildbienen und Hummeln zählen zu den besonders geschützten Arten nach §44 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).
Es ist verboten diese besonders geschützten Tierarten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzten oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.
Ebenfalls ist es verboten die Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.
Eine Umsiedlung oder Abtötungen einer besonders geschützen Art bedürfen einer Befreiung nach §67 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).

Bevor also über eine Entfernung entschieden wird, sollte zuerst eine Abstimmung erfolgen.

Insekten sind äußerst wichtig:

als Nahrungsgrundlage für andere Tiere wie Vögel
weil sie mitwirken an der Selbstreinigung von Bächen und Flüssen
weil sie Laub zersetzen und so den Boden verbessern und
weil sie Pflanzen bestäuben, auch Nutzpflanzen
Im Hinblick auf die Rechtsprechung und das Insektensterben sollte bei den Feuerwehren ein Umdenken im Bezug auf die „schnelle“ Entfernung von Wespennestern stattfinden.

Des Weiteren sollten betroffene Personen die ein Wespennest haben auf die Beratung der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Eichstätt hingewiesen werden.
Kontakt zur Naturschutzbehörde finden sie unter

Untere Naturschutzbehörde des Landratamtes Eichstätt

Nur unter folgenden Voraussetzungen ist ein Tätigwerden der Feuerwehr möglich:
1 – Es liegt eine konkrete Bedrohung „Gefahr in Verzug“ (Notfall) durch das Insektennest vor! Beispielsweise: Im betroffenen Haus/Wohnung/Zimmer leben Allergiker (Nachweispflicht) oder Kleinkinder.

2 – Es kann nicht oder nicht zeitnah durch eine Schädlingsbekämpfungsfirma Hilfe geleistet werden. Für die Beseitigung von Wespennestern stehen die gewerblichen Schädlingsbekämpfungsfirmen, einige Firmen sogar mit Tag/Nacht-Service, zur Verfügung. Entsprechende Informationen gibt es im Internet oder im Telefonbuch.

3 – Die Gefahr, die von einem Wespennest ausgeht, kann nicht durch Absperrmaßnahmen abgewandt werden. Beispielsweise: Nichtbenutzen eines betroffenen Raumes.

4 – Selbsthilfe der Betroffenen ist nicht möglich.

Die Beurteilung, ob eine konkrete Gefahr (Notfall) vorliegt, ist im pflichtgemäßen Ermessen als Einzelfallentscheidung durch einen Verantwortlichen der Feuerwehr zu treffen.
Unter Bewertung der vier oben genannten Voraussetzungen ist in den meisten Fällen ein Einsatz der Feuerwehr zur Wespenbeseitigung ausgeschlossen.
Beim Eingreifen bei besonders geschützten Arten erfordert es zwingend die Zustimmung und Genehmigung der Naturschutzbehörde.

Ähnliches gilt für Bienen. Solltet man mit diesen wertvollen Insekten ein Problem haben, so ist es Ratsam sich an einem Imker in der Nähe zu wenden. Auch einen solchen Kontakt findet man im Internet oder Telefonbuch.

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Fortbildung alternative Antriebe

Organisiert und eröffnet durch den Kreisbrandrat Martin Lackner fand heute eine landkreisweite Fortbildung zum Thema alternative Antriebe statt.

Geleitet von Gastreferenten der Werkssicherheit Audi wurden wir zuerst theoretisch in den umfangreichen Thema alternative Antriebe eingeführt.
Ein paar genannte Punkte: Aufbau der Akkus, Fahrzeugtechnik und Fahrzeugsicherheit, mögliche Gefahren, Einsatztaktik usw.
Danach konnten mehrere Automodelle verschiedener Hersteller besichtigt werden und auf die fahrzeugtypischen unterschiedlichen Merkmale und Sicherheitseinrichtungen erkundet werden.

Danach wurde noch eine kleine Schauübung durch die Werkssicherheit Audi und uns, mit dem Havariecontainer für alternative Antriebe der Werkssicherheit Audi vorgeführt.
In diesem Container können Fahrzeuge mit beschädigten Hochleistungsakkus gekühlt und abtransportiert werden.


Nach gut 3 Stunden war diese sehr informative und abwechslungsreiche Fortbildung auch leider schon wieder vorbei!

Schulung mit dem Schaumtrainer

In dieser Schulung zeigten uns die Kameraden der Feuerwehr Beilngries die diese Ausbildung im Auftrag des Kreisfeuerwehrverbandes durchführen, den Umgang mit Löschschaum, einmal hinsichtlich der Zusammensetzung, dem richtigen Einsatz und dem umweltschonenden Umgang.

Dann ging es in die Praxis, hier konnten wir im kleinen Maßstab die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des Schaumes ausprobieren.


Vielen Dank den Kameraden der Feuerwehr Beilngries für diese interessante Fortbildung!

Die Feuerwehr Kipfenberg hat etwas großes vor!

Die Feuerwehr Kipfenberg hat etwas großes vor!
— Wir feiern mit euch – Ihr mit uns —
150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kipfenberg!
Auf dieser Facebookseite erhaltet Ihr alle Neuigkeiten und Informationen rund um das Gründungsjubiläum im Juli 2019!
Facebookseite 150 Jahre FFW Kipfenberg

Ob, wo und wie wir uns auf einer Homepage (für die ohne Facebook unter uns) präsentieren werden, erfahren Sie rechtzeitig hier auf unserer Homepage!

Achtung Freitag ist heuer das Sonnwendfeuer2018!!!

 

Wann: 22.06.2018 ab 19:00 Uhr

Ja dieses Jahr am Freitag, da Deutschland am Samstag spielt!!!

Wo: An der alten Eisenbahnbrücke wie immer
Was: Für Verpflegung gegen kleines Geld ist gesorgt und für eine Live Band ist auch gesorgt! Und die Bar nicht zu vergessen!

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!

Jahresversammlung der Feuerwehr Kipfenberg

Feuerwehr Kipfenberg rückte 105-mal aus
Rückblick und Ehrungen bei Jahresversammlung
Kommendes Jahr ist 150-jähriges Gründungsfest
Kipfenberg (EK) Der alte und neue Vorsitzende der Kipfenberger Feuerwehrvereins, Alexander Heger, konnte 60 der 185 Vereinsmitglieder zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Blauer Hecht in Grösdorf begrüßen.
Die Feuerwehr Kipfenberg wurde im Jahr 2017 zu 105 Einsätzen gerufen, berichtete Kommandant Christian Forster. Insgesamt wurden etwa 1100 Einsatzstunden geleistet. Hinzu kommen 400 Übungsstunden. Im vergangenen Jahr wurde der Defibrillator, der in einem der Kipfenberger Feuerwehrfahrzeuge untergebracht ist, dreimal von der Leitstelle angefordert. Die Feuerwehr Kipfenberg besteht zurzeit aus 50 Aktiven, darunter fünf Frauen. Viele Lehrgänge und Übungen wurden erfolgreich absolviert. Ein ganz besonderes Ereignis war im April 2017 die Gründung einer Kinderfeuerwehr. In dieser Gruppe werden derzeit unter der Leitung von Beate Sohmen 21 Kinder an die Feuerwehrarbeit herangeführt.
Die Geräte der Feuerwehr Kipfenberg befinden sich in einem technisch guten Zustand, sagte der Gerätewart Enrico Neumann. Die Feuerwehrfahrzeuge legten im vergangenen Jahr insgesamt rund 11 300 Kilometer zurück. Pumpen und Aggregate waren über 25 Stunden im Einsatz. Für Reinigungsarbeiten, Geräteprüfungen und Schlauchpflege wurden etwa 300 Stunden geleistet. In der Atemschutzwerkstatt in Lenting wurden für Kipfenberg und die Ortsteile Böhming und Pfahldorf 84 Atemluftflaschen befüllt, 59 Atemschutzgeräte gewartet und 96 Masken desinfiziert, berichtete Markus Krieglmeier. Mit 23 Geräteträgern sei die Wehr immer noch unterbesetzt. Es folgten die Ehrungen: Eine ganz besondere Auszeichnung ging an die Firma Winter und Freis. Damit wurde erstmals ein Betrieb in der Marktgemeinde mit dieser Ehrung des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Beate Sohmen geehrt. Urkunden für einen erfolgreich absolvierten Wissenstest erhielten die Jugendlichen Tobias Heiß, Vanessa Sengl, Dominik Groß sowie an Franziska und Katharina Sohmen. Abschließend wies Alexander Heger auf Details zum 150-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Kipfenberg hin, das vom 26. bis 28. Juli 2019 Rahmen gefeiert werden soll. Mit dem Festwirt und der Brauerei seien die Verträge unter Dach und Fach. Als Schirmherr konnte der frühere Feuerwehrkommandant Anton Wermuth gewonnen werden. Derzeit werde an dem Ablauf und im Besonderen an der Abendgestaltung für die Festtage gearbeitet, berichtete Heger.
Die Neuwahlen des Vorstands ergaben folgende Ergebnisse: Alexander Heger bleibt erster Vorsitzender des Kipfenberger Feuerwehrvereins. Ihm zur Seite steht weiterhin Beate Sohmen. Oskar Krieglmeier, der sich nicht mehr um das Amt des Schriftführers bewarb, wird von Julia Merkl abgelöst. Als Kassenwart wurde Manfred Hüller bestätigt. Zu Beisitzern gewählt wurden Andreas Müllerlei und Barbara Hart. Fähnrich bleibt Markus Krieglmeier, der von Franz Schneider vertreten wird. Als Kassenprüfer werden weiterhin Josef Bögelein junior und Anton Strobl fungieren.
Von Matthias Metzel
Erläuterung zum Bild: Zahlreiche Ehrungen gab es im Rahmen der Jahresversammlung der Feuerwehr Kipfenberg. Mit im Bild sind die Führungskräfte der Feuerwehr Kipfenberg, Kreisbrandinspektor Wolfgang Forster, Kreisbrandmeister Alfred Klein und Bürgermeister Christian Wagner. – Foto: Metzel

Zum Eichstätter Kurier

STECKERLFISCH AN KARFREITAG!

Auch dieses Jahr bietet Ihnen die Feuerwehr Kipfenberg an Karfreitag unsere einzigartigen Steckerlfisch zum Verkauf an!
Eine Vorbestellung ist notwendig!
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer!
Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen!

Sparkasse unterstützt mit 12.000 € die Anschaffung von speziellem Rettungsgerät.

Im Rahmen einer kleinen Übergabefeier konnte Landrat Anton Knapp hochrangige Vertreter am Kreisbauhof namentlich begrüßen. So konnte stellv. Vorstandsmitglied Klaus Reichenberger, der Leiter der Hauptstelle Eichstätt – Herr Färber und aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit – Frau John von der Sparkasse Ingolstadt/Eichstätt begrüßt werden. Weiter begrüßte er alle Führungskräfte der Kreisbrandinspektion, Vertreter der Feuerwehren, die Bürgermeister aus Kösching und Eitensheim und die Mitarbeiter des Sachgebiets Katastrophenschutz vom Landratsamt (Sachgebietsleiter Franz Heiß und seine Mitarbeiter David Vogl und Renate Reich).
Stellv. Vorstandsmitglied Klaus Reichenberger, selbst früher ehrenamtlicher Feuerwehrler, betonte in seinem Grußwort das die Sparkasse Ingolstadt/Eichstätt auch weiter die wichtige Arbeit der Einsatzkräfte unterstützen werde. Als langjähriger Sponsoringpartner unterstützte die Sparkasse Ingolstadt/Eichstätt in diesem Jahre die Beschaffung der „Sonderausrüstung – Schleifkorbtragen“.
Dieses spezielle Arbeitsgerät konnte in dem kleinen Festakt nun an Feuerwehren übergeben werden, die entlang der ICE-Schnellfahrstrecke München-Nürnberg und der Bahnstrecke Ingolstadt-Treuchtlingen (insgesamt – so ca. 60km) zum Einsatz kommen.
„Schleifkorbtragen – ein bewährtes Arbeitsgerät für sichere und patientenschonende Rettung (z.B. ICE Unfall, Tiefbauunfälle, Hochbauunfälle oder auch Transporte mit dem Hubschrauber) kann nun von der Leitstelle angefordert werden. Dieses Arbeitsgerät benötigt allerdings das Muskelschmalz unserer Aktiven – denn sonst wären die neuen Schleifkorbtragen ein nutzloses Arbeitsgerät“ so Kreisbrandrat Martin Lackner in seinem Grußwort.
Durch die finanzielle Unterstützung des Landkreises Eichstätt und der Sparkasse-Ingolstadt/Eichstätt die sich für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte seit Jahren stark machen – konnten nun erstmals – 32 Schleifkorbtragen und 2 Abseilgerätschaften angeschafft und übergeben werden.

Ein besonderes Dankeschön an das Sachgebiet 201 – die diese Schleifkorbtragen von der Ausschreibung bis zur heutigen Übergabe begleitet haben!

Diese 16 Feuerwehren aus dem Landkreis, die auch entlang der Schienenstrecken zwischen Nürnberg und Ingolstadt sowie zwischen Ingolstadt und Treuchtlingen im Einsatz sind, haben jeweils zwei Schleifkorbtragen erhalten:
Gaimersheim, Kinding, Kipfenberg, Denkendorf, Hepberg, Lenting, Wettstetten, Eichstätt, Kösching, Eitensheim, Tauberfeld, Wasserzell, Dollnstein, Mörnsheim, Beilngries und Stammham.

Bericht und Fotos: KFV Eichstätt

Jamaika, wie schön ist es dort, oder doch wohl eher „wir schaffen das“!?

Nach Jamaika geht’s für die Kipfenberger Feuerwehr bei ihrem Faschingsball, der am Samstag, 20. Januar, steigt. Beginn ist um 20 Uhr im Hopfner-Saal in Grösdorf. Es spielt die Band „Xpress“, die Feuerwehrler haben eine Einlage einstudiert, und auch das Kipfenberger (Feuerwehr-) Prinzenpaar Eva und Christian samt Hofstaat hat sein Kommen zugesagt.
Schließlich ist Seine Tollität Prinz Christian auch der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Eva ist aktive Feuerwehrlerin.
Zusätzlich tritt das Faschingskomitee Denkendorf auf. Um keine Sorge um den Führerschein zu haben, gibt es einen kostenlosen Heimfahrservice.
Der Kartenvorverkauf findet am morgigen Freitag, 5. Januar, ab 18 Uhr im Feuerwehrhaus statt. Ab Montag, 8. Januar, sind die Karten dann bei Schreibwaren Gürtner zu bekommen. Die Preise: 13 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse.